Es ist Mittwoch abend und die ersten vier Tage in brasilien haben wir erlebt. Alles ging los mit einer ziemlich wilden Busfahrt vom Flughafen in den Stadtteil Leblon, anfangs fuhren wir an brennenden Gettotonnen, auf Muelbergen lebenden Kuehen und Ziegen vorbei bis es immer staedtischer wurde und wir uns zwischen Hochhaeusern befanden. Schliesslich erreichten wir Leblon Beach, hier war fuer uns Endstation. Mittels googlmap Karte navigierten wir uns zwischen den Haeuserblogs entlang, schliesslich fanden wir die richtige Strasse doch konnten wir die Hausnummer nicht finden. Mit unsernen Rucksaecken und unserer Orientierungslosigkeit waren wir ziemlich auffaellig, so dass gleich mehrere Leute uns ihre Hilfe anboten. Nach einigem hin und her ueberlegen fanden wir schliesslich doch das Haus. Nun wohnen wir hier bei der Familie Russo, die uns super nett aufgenommen hat. wir haben ein zimmer in dem wir uns ausbreiten koennen. da sonntag muttertag war sind wir direkt um die ecke etwas essen gegangen, was nach dem weniger schmackhafen flugzeugessen ein echter genuss war. abends sind wir noch etwas durch den stadtteil gelaufen und waren kurz am strand.
montag morgen begaben wir uns erstmal auf die suche nach einer bank bei der wir mit unseren ec karten die ersten reals abheben konnten, nach einigen erfolglosen versuchen akzeptierte die citybank schliesslich unsere karten. die zeitumstellung, das andere klima (25 bis 30 grad), die ganzen eindruecke noetigten uns zu einem ausgiebigen mittagsschlaefachen. insgesamtr schlafen wir hier sehr viel, wohl da vieles noch neu ist und da es ab sechs uhr abends dunkel ist.
gestern haben wir uns zwei klassiker rios vorgenommen, den zuckerhut und den christus. mit bus und zu fus bahnten wir uns den weg zur seilbahnstation des zuckerhuts, doch war diese leiter wegen reperaturarbeiten geschlossen. so viel der zuckhut fuer uns aus. mit der zahnradbahn und vielen englaendern fuhren wir zum christus. leider war es schon mittagszeit und die sicht durch etwas nebel nicht so brilliant.
heute liesen wir es am strand ruhig angehen.
wahnsinnig schoen ist die auswahl an obst in den supermaerkten, es gibt einfach ein riesiges sortiment an tropischen fruechten. insbesondere wie heute am strand zu liegen und kaltes kokuswasser aus kokusnuessen zu schluerfen hat irgendwie schon was.
naja, wir wissen noch nicht so genau wie es die tage weitergeht. es wird sicherlich deutlich anders werden, wenn wir nicht mehr so umsorgt bei der familie russo leben.
liebe gruesse
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esst goiabas, acai eis und acerolas!!!
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